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Deutsche Dogge

Deutsche Dogge - bild
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Rasse Deutsche Dogge
Andere Namen Grand Danois, Deutsche Dogge, Great Dane
Ursprung Deutschland
Größe Große Hunderassen
Gruppe Gebrauchshunde
Lebenserwartung 6 -10 Jahre
Temperament / Aktivität Sanft, Freundlich, Ergeben, Reserviert, Zuversichtlich, Liebevoll
Widerristhöhe Hündin: 72–81 cm Rüde: 80–86 cm
Gewicht Hündin: 45–59 kg Rüde: 54–90 kg
Hunde Fellfarben Kitz, Brindle, Schwarz, Blau, Mantel, Harlekin, gelb, gestromt, schwarzweiß gefleckt - Tiger.
Welpen Preis € 1000-1500
Hypoallergene nein
Deutsche Dogge Welpen
Deutsche Dogge Welpen
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Rassen-Eigenschaften

Anpassungsfähigkeit
Rundherum Freundlich
Gesundheitspflege
Trainierbarkeit
Bewegungsbedürfnisse

Für viele ein Traumhund, doch lassen spontane Entscheidungen zum Kauf einer Deutschen Dogge den Traum oft zum Alptraum werden. Selbst wenn Sie wissen, dass diese Hunde sehr groß werden: In Wirklichkeit werden sie noch größerl Auch wenn Doggen keine übermäßigen Temperamentsbolzen sind, brauchen sie sehr viel Platz, sehr viel sehr hochwertiges Futter und dementsprechend auch einen Besitzer, der nicht jede Mark umdrehen muss.

Als Statussymbol oder Villen-Wächter ist die Dogge viel zu schade, so imposant sie auch aussieht. Sie braucht unbedingt engen Familienanschluss, um ihre guten Eigenschaften voll entwickeln zu können. Zudem ist sie relativ kälteempfindlich und sollte kältere Tage und vor allem auch die Nächte unbedingt im Haus verbringen.

Die meisten Doggen haben einen ausgeglichenen Charakter. Sie sind sensible und zärtliche Hausgenossen. 
Rauflustig sind sie zum Glück selten. Meist übersehen sie kleinere Hunde einfach. Auch Aggressivität gegenüber Menschen kommt kaum vor. Die beiden deutschen Doggenclubs achten sehr genau darauf, keine Hunde mit Wesensschwächen zur Zucht zuzulassen. Dies ist gut so, denn eine mannscharfe oder auch nur angstbeißende Dogge wäre mehr als gefährlich.

Auch mit anderen Haustieren verstehen sich Doggen sehr gut. Sie gehen meist rührend sanft mit jungen Tieren und Kindern um. Wegen der Größe der Hunde können aber dennoch die zärtlichsten Annäherungsversuche bei ängstlichen Menschen Panikanfälle hervorrufen. Deshalb sollte auch die friedliche Dogge gut erzogen werden und nicht unkontrolliert frei laufen. Gerade Besitzer von großen Hunden tragen eine große Verantwortung, was die Öffentlichkeitsarbeit angeht, solch ein Hund fällt mehr auf als ein kleiner - im Positiven wie im Negativen.

Die wachsende Dogge muss sehr sorgfältig gefüttert und bewegt werden, sonst sind Gelenkprobleme vorprogrammiert. Ist die Dogge dann ausgewachsen, soll sie sich ausgiebig bewegen, um gesund zu bleiben. Leider werden diese Hunde nicht alt. Doggen über zehn Jahre sind eher selten.

Die Zucht auf extreme Größe führt zu einer verkürzten Lebenserwartung. Es ist also kein Fehler, sich nach einem Züchter umzusehen, der mit Tieren moderater Größe züchtet. Es gibt eine Anzahl Krankheiten, zu denen Doggen neigen, unter anderem Herz-Kreislauferkrankungen, Wirbelsäulen- und Rückenmarkserkrankungen und auch HD.

Manche Doggen schlagen sich die Schwanzspitzen an Gegenständen auf. Die daraus resultierenden Nekrosen heilen oft nicht mehr ab und die Rute muss ein Stück weit amputiert werden. Auch dies ein Plädoyer dafür, eine Dogge wirklich nur zu halten, wenn man in großzügigen Wohnverhältnisse lebt!  

Höhepunkte

  • Die Dogge ist lieb, darum bemüht, jeden Wunsch zu erfüllen, menschennah, leicht zur Stubenreinheit zu erziehen und reagiert sehr gut auf das Training mit positiver Bestätigung.
  • Wie bei vielen riesigen Hunde ist das Leben der Dogge nur von kurzer Dauer.
  • Doggen brauchen viel Platz. Obwohl sie fantastische Haushunde sind, benötigen sie viel Platz, schon alleine um sich normal bewegen zu können. Es gibt kaum einen Ort, an den sie nicht gelangen können (Küchenschränke und Esstische sind kein Problem) und mit dem Schwanz räumen sie schon einmal Ihren Kaffeetisch leer.
  • Wenn Sie einen großen Hund besitzen ist alles teurer – Halsbänder, der Tierarzt, Herzwurm-Prävention, Futter. Außerdem benötigen Sie eine Hundebox und ein Auto die beide groß genug sind, dass sich Ihre Dogge darin komfortabel aufhalten kann, ohne eine Brezel aus sich machen zu müssen. Und mal Klartext, Sie werden eine ganze Menge an Kacke aufsammeln.
  • Es dauert eine Weile, bis die Knochen und Gelenke großer Hunde, wie den Doggen, aufhören zu wachsen und stabil werden. Erlauben Sie es Ihrem Doggenwelpen nicht zu springen und nehmen Sie ihn nicht mit zum Joggen, bis er mindestens 18 Monate alt ist, so mindern Sie den Stress auf den noch wachsenden Knochen und Gelenken.
  • Sie müssen sich unbedingt an die Diätvorschriften für die große Doggen-Hunderasse halten, sonst können orthopädische Probleme entstehen.
  • Doggen passen nicht wirklich in Wohnungen oder kleine Häuser, einfach weil Glücklicherweise sind sie keine Springer, daher ist ein 2m hoher Zaun genug, um sie zu begrenzen.
  • Um einen gesunden Hund zu bekommen, kaufen Sie niemals einen Hund von einem unverantwortlichen Züchter, einem Massenzüchter, oder aus dem Zoogeschäft. Suchen Sie nach einem seriösen Züchter, der seine Zuchthunde testet, um sicherzugehen, dass sie keine genetischen Krankheiten haben, die auf die Welpen übertragen werden könnten und dass sie feste Charaktere haben.

Persönlichkeit

Eine gut-gezüchtete Dogge ist der gutmütigste Hund, den es gibt. Er ist ein sanftes, süßes, liebevolles Haustier, das es liebt zu spielen und mit Kindern entspannt ist. Er hat ein großes Verlangen danach zu gefallen, was ihn leicht trainierbar macht.

Die Dogge möchte bei der Familie sein. Er mag Menschen sehr, einschließlich Fremden und Kindern und begrüßt Besucher freudig, außer er glaubt, dass Sie verteidigt werden müssen. Dann kann er sehr beschützend sien.

Manche Doggen wünschten (oder glauben es wirklich),dass sie Schoßhunde sind und sie werden immer wieder versuchen auf Ihren Schoß zu gelangen, selbst wenn Sie und Ihr Schoß sich fortwährend bewegen.

So gutmütig sie sind, brauchen Doggen definitiv eine frühe Sozialisation - das Kennenlernen von vielen verschieden Menschen, Ansichten, Geräuschen und Erfahrungen ist essentiell - solange er jung ist. Sozialisation hilft dabei sicherzustellen, dass Ihr Golden Welpe zu einem vielseitigen und ausgeglichenen Hund heranwächst.

An einer Welpenschule teilzunehmen ist ein guter Anfang. Regelmäßigen Besuch zu empfangen und mit dem Hund einen Park zu besuchen in dem viel los ist, sowie Spaziergänge zu unternehmen, bei denen sie viele Nachbarn treffen, helfen ebenfalls die Sozialfertigkeiten es Hundes zu formen.

Gesundheit

Doggen sind in der Regel gesund, wie alle anderen Rassen auch ist er jedoch anfällig für bestimmte Gesundheitsprobleme. Nicht alle Doggen bekommen eine, oder alle, dieser Krankheiten, insofern Sie sich für diese Rasse entscheiden, sollten Sie jedoch über die möglichen Krankheiten informiert sein.

Sollten Sie einen Welpen kaufen, achten Sie darauf einen guten Züchter zu finden, der Ihnen Gesundheitszertifikate für beide Eltern des Welpen zeigen kann. Gesundheitszertifikate beweisen, dass ein Hund auf eine bestimmte Krankheit getestet wurde und davon freigeschrieben worden ist.

Entwicklungsprobleme: Wachstumsprobleme können bei Welpen und junghunden vorkommen. Zeitweilen sind sie auf eine unausgewogene Ernährung zurückzuführen - oft ist das eine zu eiweißreiche Ernährung, die zudem zuviel Calcium oder Nahrungsergänzungen beinhaltet.

Hüftdysplasie: Hüftdysplasie ist eine Erbkrankheit, bei der der Oberschenkelknochen nicht fest im Hüftgelenk sitzt. Einige Hunde weisen Schmerzen und Lahmheit auf einem oder beiden Hinterbeinen auf, aber es kann auch sein, dass man bei einem Hund mit Hüftdysplasie gar keine Symptome erkennt. (Röntgen ist der sicherste Weg der Diagnosestellung des Problems.) Beim alternden Hund kann Arthritis entstehen.

Hunde mit Hüftdysplasie sollten nicht zur Zucht verwendet werden. Wenn Sie einen Welpen erwerben, lassen Sie sich vom Züchter einen Beweis für den Test auf Hüftdysplasie liefern und auch dafür, dass der Welpe ansonsten keine Probleme hat.

Magendrehung: Oft als Blähung bezeichnet betrifft dieser lebensbedrohliche Zustand große Hunde mit einem tiefen Brustkorb, wie die Dogge, besonders wenn sie lediglich eine große Mahlzeit am Tag zu sich nehmen, schnell essen, große Mengen an Wasser trinken, oder sich nach dem Essen exzessiv bewegen.

Magendrehungen entstehen, wenn der Magen aufgebläht, oder mit Luft gefüllt, ist und sich dreht. Der Hund kann nicht aufstoßen oder sich übergeben, um sich von der überschüssigen Luft in seinem Magen zu befreien, zudem ist der Blutzufluss zum Herzen erschwert.

Der Blutdruck sinkt und der Hund gerät in einen Schockzustand. Ohne sofortige medizinische Behandlung kann der Hund sterben. Gehen Sie von einer Magendrehung aus, wenn Ihr Hund einen aufgeblähten Bauch hat und exzessiv sabbert und würgt, ohne zu erbrechen.

Knochenkrebs: Manchmal auch als Osteosarkom bekannt, ist dies der am meisten vorkommende Knochentumor in Hunden. Meist kommt er bei Hunden mittleren Alters oder älteren Hunden vor, größere Rassen, wie die Dogge, neigen jedoch zur Tumorbildung in jüngeren Jahren.

Im Allgemeinen große und gigantische Rassen betreffend, ist das Osteosarkom ein aggressiver Knochenkrebs. Das erste Symptom ist Lahmheit, der Hund muss geröntgt werden um festzustellen, ob Krebs die Ursache ist.

Osteosarkome werden aggressiv behandelt, meist mit der Amputation einer Gliedmaße und Chemotherapie. Behandelte Hunde können zwischen neun Monaten und zwei Jahren mehr leben. Glücklicherweise gewöhnen sich Hunde gut an ein Leben auf drei Beinen.

Herzkrankheiten: Herzkrankheiten betreffen Doggen; Arten beinhalten dilative Kardiomyopathie, Mitralklappendefekte, Trikuspidalklappendysplasie, Subaortenstenose, persistierender Ductus artriosus und persistierender rechter Aortenbogen. Prognose und Behandlungsmöglichkeiten variieren nach spezifischer Störung und dem Alter des Hundes, sowie seines allgemeinem Gesundheitszustandes.

Operationen: Operative Belange sind bei Doggen etwas anders, als bei kleineren Hunden. Für jede nötige Operation sollten Sie einen Chirurgen mit gigantischen Rassen-Erfahrung finden. Bitten Sie um einen voroperativen Bluttest und darum ein Blutgerinnungsprofil einzuschließen (dies ist nicht Teil des typischen voroperativen Blutbilds).

Bei Doggen sollten Sie davon ausgehen, Gesundheitszertifikate der "Orthopadic Foundation for Animals (OFA) für Hüftdyslapsie (mit einer Bewertung zwischen angemessen und besser),Ellbogendyslapsie, Hypothyreose und dem Willebrand-Jürgens-Syndrom einsehen zu können; sowie für Thrombopathie von der Auburn Universität; und von der "Canine Eye Registry Foundation (CERF)" Zertifikate, dass die Augen normal sind. Sie können durch das Prüfen der OFA Webseite (offa.org) Gesundheitszertifikate bestätigen.

Betreuung

Trotz seiner gigantischen Größe ist die Dogge sanft genug, um ein Haushund zu sein, dennoch ist er nicht für kleine Wohnungen geeignet, da er in alles hineinlaufen würde.

Im Winter kann im kalt werden, er sollte daher in kalten Klimas nicht draußen gelassen werden - kein Hund sollte das. Tatsächlich würde er das Tragen eines Pullovers oder eines Fleece-Mantels genießen, um warm zu bleiben, wenn Sie im Winter-Klima mit ihm spazieren gehen.

Im Haus ist er relativ ruhig, er braucht täglich dennoch mindestens einen langen Spaziergang, oder einen großen Garten zum Spielen. Eine ausgewachsene Dogge braucht 30 bis 60 Minuten Bewegung täglich, abhängig von seinem Alter und Aktivitätslevel. Welpen und Junghunde benötigen täglich etwa 90 MInuten Bewegung.

Falls Sie vorhaben ihn gelegentlich im Garten zu lassen, dann benötigen Sie einen sechs Fuß hohen Zaun, auch wenn er kein Springer ist. Wenn Sie ein Hobby-Gärtner sind, dann sollten Sie bedenken, dass er es wirklich genießt Gartenbau zu zerstören (nur ein kleiner Sicherheitstipp, um menschliche Herzanfälle zu vermeiden).

Auch wenn Sie vielleicht einen Laufpartner wollen, sollten Sie mit dem Joggen warten bis Ihre Dogge mindestens 18 Monate alt ist. Vorher sind ihre Knochen noch nicht ausgewachsen und sie sind der Aufgabe schlichtweg nicht gewachsen. Tatsächlich ist er eventuell sogar bis zum zweiten Lebensjahr noch nicht bereit für das Joggen.

Das Training mit der Hundebox nutzt jedem Hund und ist eine freundliche Art sicherzustellen, dass Ihre Dogge im Haus keine Unfälle hat, oder in Situationen gerät, in die er nicht geraten sollte. Eine Hundebox (eine wirklich große) ist zudem ein Rückzugsort für Nickerchen.

Das Hundebox-Training im jungen Alter hilft Ihrer Dogge das spätere Einsperren zu ertragen, wenn sie mit dem Flugzeug fliegen, oder ins Krankenhaus eingeliefert werden sollte.

Lassen Sie Ihre Dogge nie den ganzen Tag in einer Box. Es ist kein Gefängnis und sie sollte dort nicht mehr als ein paar Stunden am Stück verbringen, außer sie schläft in der Nacht. Doggen sind menschenbezogene Hunde und sind nicht dazu gemacht ihr Leben eingesperrt in einer Box, oder einem Zwinger, zu verbringen.

Hunde Fellfarben

Die sechs üblichen Farben der glatten, kurzfelligen Dogge sind:
Beige (eine goldene Farbe mit schwarzer Maske)
Scheckig (Beige und Schwarz gemischt, auf dem gesamten Körper, in einem Tigerstreifen-Muster)
Blau (Stahlblau, was im Grunde eine Art Grau ist)
Schwarz
Harlekin (Weiß mit unregelmäßigen schwarzen Stellen auf dem gesamten Körper)
Mantel (Schwarz und Weiß mit einer soliden schwarzen Decke auf dem Kôrper)

Er haart sehr viel, sein Fell ist allerdings leicht in perfektem Zustand zu halten, durch regelmäßiges Bürsten. Benutzen Sie eine feste Borstenbürste und Shampoo, wenn nötig. Regelmäßiges Bürsten hält das Fell Ihrer Dogge gesund und sauber und reduziert die Anzahl an Bädern, die nötig sind.

Wie Sie sich denken können, eine Dogge zu baden ist eine gewaltige Aufgabe, besonders dann, wenn sie sich nicht darauf freut. Es ist kaum vorstellbar wie sie sich unter dem Küchentisch versteckt, während sie versucht einem Bad zu entkommen, aber das kommt vor.

Putzen Sie die Zähne Ihrer Dogge mindestens zwei oder drei Mal pro Woche, um Zahnbelag und Bakterien zu entfernen. Tägliches Putzen ist sogar noch besser, um Zahnfleischerkrankungen und schlechten Atem zu vermeiden.

Schneiden Sie ein bis zwei Mal pro Monat die Krallen Ihres Hundes, falls er diese nicht auf natürliche Weise abnutzt. Wenn Sie die Krallen auf dem Boden klackern hören, sind sie zu lang. Kurze, gut getrimmte Krallen halten die Pfoten in gutem Zustand.

Hundekrallen haben Blutgefäße in sich und wenn Sie zu weit einschneiden, können Sie Blutungen verursachen - und Ihr Hund könnte sich beim nächsten Mal weigern, sobald er den Nagel-Klipper sieht. Sollten Sie also keine Erfahrung mit dem Schneiden der Hundekrallen haben, fragen Sie einen Tierarzt oder Hundefriseur um Rat.

Sie sollten seine Ohren wöchentlich auf Röte und schlechten Geruch kontrollieren, um Infektionen frühzeitig zu erkennen. Wenn Sie die Ohren Ihres Hundes überprüfen, wischen Sie diese mit einem Watteball aus, der mit einem sanften PH-neutralen Ohrenreiniger getränkt ist, um Infektionen vorzubeugen. Führen Sie nichts in den Ohrenkanal ein; reinigen Sie nur das äußere Ohr.

Beginnen Sie bereits im Welpenalter damit Ihre Dogge an das Bürsten und untersucht werden zu gewöhnen. Fassen Sie seine Pfoten häufig an - Hunde sind an den Pfoten empfindlich - und schauen Sie in seinen Mund.

Machen Sie die Pflege zu einem positiven Erlebnis, das voller Lob und Belohnung ist und so legen Sie die Grundlage für leichte Tierarztuntersuchungen und andere Handhabungen, wenn der Hund ausgewachsen ist.

Während der Pflege sollten Sie nach Wunden, Hautausschlägen und Infektionsanzeichen, wie Röte, Schmerzempfindlichkeit, oder Hautinfektionen, in der Nase, dem Mund und den Augen, Ausschau halten.

Die Augen sollten klar, nicht gerötet und absonderungsfrei sein. Ihre sorgsame wöchentliche Untersuchung kann dabei helfen, potentielle Gesundheitsprobleme frühzeitig zu erkennen.

Kinder Und Andere Tiere

Eine Dogge liebt Kinder und geht sanft mit ihnen um, besonders wenn sie gemeinsam aufgewachsen sind. Bedenken Sie, dass die Dogge nicht weiß wie groß sie im Vergleich zu einem kleinen Kind ist und es daher leicht versehentlich umwerfen kann.

Wie bei jeder anderen Rasse auch, sollten Sie Kindern stets erklären, wie Sie auf den Hund zugehen und ihn anfassen sollten und zudem jegliche Interaktion zwischen Hunden und jungen Kindern überwachen, um Beißen, das Ziehen an Ohren und Schwanz - von beider Seiten her - zu vermeiden.

Bringen Sie Ihrem Kind bei einen Hund niemals beim Essen oder Schlafen zu stören, oder zu versuchen ihm das Fressen wegzunehmen.

Im Allgemeinen kommt eine Dogge mit anderen Haustieren im Haus gut zurecht, manchmal können sie dem Vieh gegenüber aber aggressiv reagieren, oder aber die anderen Haustiere interessieren sie gar nicht.

Es ist ein individueller Geschmack: manche tolerieren kein anderes Tier im Haus, während andere mit den Katzen und anderen Hunden schlummern.

Geschichte

Zeichnungen auf ägyptischen Artefakten, von 3000 v.C., sowie in babylonischen Tempeln, die um 2000 v.C. erbaut wurden, zeigten Zeichnungen von Hunden, die der Dogge ähnelten.

Es gibt Beweise dafür, dass ähnliche Hunde aus Tibet stammen, ebenso gibt es in der chinesischen Literatur, 1121v.C., schriftliche Berichte über solche Hunde.

Es wird geglaubt, dass Assyrer die Rasse in verschiedene Luander der Welt brachten und ihre Hundem mit den Griechen und Römern tauschten. Die Griechen und Römer züchteten diese Hunde dann mit anderen Rassen.

Vorfahren des Mastiffs waren wahrscheinlich bei der Entstehung der Rasse beteiligt und einige glauben, dass der Irische Wolfshund, oder der Irische Windhund, ebenfalls eine Rolle gespielt haben.

Doggen wurden ursprünglich als Sauhunde bezeichnet, da es Wildschweine waren, zu deren Jagd er gezüchtet wurde. Ihre Ohren wurden abgeschnitten, um sie vor dem Zerreißen durch die Hauer der Wildschweine zu schützen. Im 16. Jahrhundert wurde der Name der Rasse in "Englische Dogge" umbenannt.

Im späten 16. Jahrhundert dann begannen viele deutsche Adlige, den größten und schönsten ihrer Hunde in ihrem Haus zu halten, sie nannten diese Hunde "Kammerhunde". Sie wurden verwöhnt und trugen vergoldete Halsbänder, gefüttert mit Samt. Was für ein Leben.

Im 17. Jahrhundert tauchte der Name Dogge wieder auf, als ein französischer Naturalist nach Dänemark reiste und eine Version des Sauhundes sah, der dünner war und dem Windhund im Aussehen mehr ähnelte.

Er nannte diesen Hund "Grand Danois", was sich dann in "Dänische Dogge" änderte, die massiveren Beispiele der Rasse wurde Dänische Mastiffs genannt. Der Name blieb haften, auch wenn Dänemark die Rasse nicht erschaffen hatte.

Die meisten Rasse-Historiker schreiben es den Deutschen zu, die Rasse zu dem ausgeglichenen, eleganten Hund von heute gemacht zu haben. 1880 hielten Züchter und Richter eine Versammlung in Berlin ab und einigten sich darauf, den Hunden ihren eigenen Namen zu geben, da die von ihnen gezüchtete Rasse vom Englischen Mastiff abwich - Deutsche Dogge.

Der Deutsche Doggen Klub wurde in Deutschland gegründet und viele andere europäische Länder übernahmen den Namen. Die Italiener und Englisch-sprachigen Länder akzeptierten den Namen allerdings nicht. (Noch heute nennen die Italiener die Rasse Alano, was Mastiff bedeutet; und in Englisch-sprechenden Ländern werden sie, natürlich, "Great Danes" genannt.

Im späten 18. Jahrhundert entwickelten reiche deutsche Züchter die Rasse noch weiter. Sie legten ihre Aufmerksamkeit auf das Temperament der Rasse, da die Great Danes ein aggressives, wildes Temperament hatten, da sie ursprünglich zur Jagd von Wildschweinen gezüchtet wurden, ein besonders wildes Biest.

Diese Züchter versuchten es sanftere Tiere zu produzieren und - zu unserem Glück - haben sie es auch geschafft.
Wir wissen nicht wann die ersten Doggen in die USA gebracht wurden, oder woher sie kamen, der Great Dane Club of America wurde allerdings 1889 gegründet. Es war der vierte Zuchtclub dem es erlaubt war, dem American Kennel Club beizutreten.

Temperament / Aktivität

Mit doggenartigen Hunden jagten schon die Germanen Bären und Wildschweine. Später war die Haltung der so genannten Hatzrüden fürstliches Privileg, wenn auch nicht mehr zur Jagd, sondern als Begleiter.

Im 19. Jh. fand die Dogge Einzug in die Häuser wohlhabender Bürger, wurde als eine der ersten Rassen zuchtbuchmäßig erfasst und erreichte hohe Meldezahlen auf Ausstellungen.

Fürst Bismarck erhob sie zum „Reichshund" Im Ausland heißt die Deutsche Dogge „Großer Däne" vermutlich um den nicht immer populären Begriff „Deutsch" zu umgehen.

Die Deutsche Dogge gilt in ihrer stolzen, mächtigen, doch edlen Erscheinung als der Apoll unter den Hunderassen. Unvernünftige Zucht auf Größe um jeden Preis führt zu anatomischen Missbildungen, gesundheitlichen Problemen und geringer Lebenserwartung. Eine wohlgestaltete Dogge von stattlicher Größe ist jedoch unbestritten ein eindrucksvoller Anblick.

Bei einem solch großen und temperamentvollen Hund ist der Charakter von größter Bedeutung. Die Dogge ist sanft, gutmütig und mit liebevoller Konsequenz vom Welpenalter an leicht zu erziehen. Sie muss, um kontrollierbar zu sein, aufs Wort gehorchen und darf nie ängstlich oder aggressiv sein.

Der Doggenhalter braucht Platz und Zeit, denn die Dogge will in der Familie leben und braucht viel Auslauf. Die Aufzucht ist wegen des enormen Wachstums aufwendig und teuer. Aufzuchtfehler führen zu lebenslangen Schäden. 

Deutsche Dogge - empfohlene Hundenamen

Männliche Hundenamen Weibliche Hundenamen
01 . DagwoodHally
02 . EccoNerda
03 . BelloBlanche
04 . HeraklesNera
05 . GeneralLuzia
06 . FollyNika
07 . HasperNelly
08 . FredCharline
09 . JoostCashira
10 . KarossoBertil

Hunde Leckerbissen

FCI-Nr.: 235/2.2   
Monatliche Futterkosten: ca. 90 € 
Lebenserwartung: ca. 8 Jahre 
Welpenpreis: 1000-1500 € 
Zuchtclubs im VDH: Deutscher Doggen Club (DDC),Kynologische Gesellschaft für Deutsche Doggen.

Hunderasse über 70 cm. 

Weitere Informationen