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Siberian Husky

Siberian Husky - bild
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Siberian Husky Welpen
Siberian Husky Welpen
Rasse Siberian Husky
Andere Namen Chukcha, Chuksha, Husky, Icee, Sibe
Ursprung USA, Russland
Größe Mittlere Hunderassen
Gruppe Gebrauchshunde
Lebenserwartung 12 -15 Jahre
Temperament / Aktivität Sanft, Intelligent, Abgehend, Aufmerksam, Freundlich
Widerristhöhe Rüde: 53–60 cm Hündin: 51–56 cm
Gewicht Rüde: 20–27 kg Hündin: 16–22 kg
Hunde Fellfarben Schwarz, Rote, Silber, Grau, Braun, Weiß, Schwarz und Weiß, Schwarz und Bräune, Kupfer, Agouti, Zobel, Spritzen, Schecke
Welpen Preis 570 - 1100 EUR
Hypoallergene nein
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Rassen-Eigenschaften

Anpassungsfähigkeit
Rundherum Freundlich
Gesundheitspflege
Trainierbarkeit
Bewegungsbedürfnisse

Der Sibirische Husky ist die bekannteste und beliebteste Schlittenhunderasse. Er ist heute ein recht verbreiteter Familien- und Begleithund, obwohl es dafür durchaus geeignetere Rassen als ihn gibt. Sein faszinierendes Aussehen - wolfsähnlich urwüchsig und doch exotisch mit blauen oder gar verschiedenfarbigen Augen - hat in vielen Menschen den Wunsch nach einem solchen Hund geweckt.  
Die meisten Huskys sind menschenfreundlich und umgänglich. Doch dies reicht als Qualifikation zum unkomplizierten Familienhund nicht aus. Huskys haben einen schier unbändigen Bewegungsdrang, die meisten außerdem einen ausgeprägten Jagdtrieb. Nicht wenige Huskys wurden auf einem ihrer Jagdausflüge erschossen oder überfahren, und auch so manches Blutbad unter Schafen, Kaninchen oder Hühnern geht auf das Konto eines unbeaufsichtigt streunenden Schlittenhundes. 
Man muss sich vor der Anschaffung eines Hundes dieser Rasse absolut seiner Verantwortung im Klaren sein: dem Hund, aber auch seiner Umwelt gegenüber. Nicht ohne Grund klagen die Tierheime über den zunehmenden Anteil an Schlittenhunden und deren Mischlingen. Viele dieser unglücklichen Tiere wurden einmal als Herzenswunsch von Menschen angeschafft, die sich recht baljl von den elementaren Bedürfnissen dieser Hunde überfordert sahen. 
Im Idealfall wird der Schlittenhundesport zu Ihrem Hobby, und sie halten gleich mehrere Huskys in großräumigen, gut eingezäunten Außenanlagen. Dass dies eine extrem geld- und zeitintensive Freizeitbeschäftigung ist, können Sie sich sicher vorstellen! Zumindest muss man dem cleveren Husky viel, viel Bewegung, am besten am Fahrrad bieten sowie einen regen Anteil am Rudelleben-Familienleben und eine adäquate Ausgleichsbeschäftigung, zum Beispiel im Breitensport. 
Die Erziehung kann schwierig sein, da Huskys sehr eigenwillig sind und gerne selbst entscheiden. Schlittenhunde können schlecht in einer Wohnung stundenlang sich selbst überlassen werden: Sie reißen buchstäblich die Tapete von den Wänden! Im Sommer kann ihnen die Hitze zu schaffen machen. Ihr wahres Element sind Eis und Schnee. Auch wenn man immer wieder liest, dass Schlittenhunde sehr verträglich mit Mensch und Tier sind, so ist doch manchmal Vorsicht mit fremden kleineren Hunden geboten. 
Auch lieben es manche Huskys nicht, von Fremden zu sehr bedrängt zu werden. Alles in allem ist der Husky absolut kein Hund für Jedermann. Besser wäre es, sich im Zweifelsfall gegen als für seine Anschaffung zu entscheiden! Auf jeden Fall sollte jeder Interessent, der nicht Schlittenhundesport mit seinem Husky betreiben möchte, einen Welpen aus Show-Linien mit Hausaufzucht wählen. 
Wie auch die anderen Nordischen Hunderassen können Huskys, die im Haus gehalten werden, Hautprobleme und auch einen recht starken Eigengeruch entwickeln. Ab und zu treten Hormonstörungen und auch Futterunverträglichkeiten auf. Während des Haarwechsels ist intensives Bürsten nötig!  

Höhepunkte

  • Abhängig von Ihrem Klima haaren Sibirische Huskies im Allgemeinen nicht viel, außer zu den Jahreszeiten, wenn sie ihr Fell wechseln, was bedeutet, dass sie sehr viele Haare auf einmal verlieren. Das passiert ungefähr zweimal im Jahr, öfter, wenn Sie in einem warmen Klima leben; wenn es an der Zeit ist haart diese Rasse, für etwa drei Wochen, sehr viel.
  • Sibirische Huskies sollten nicht in der Wohnung gehalten werden, können sich jedoch anpassen, wenn sie gut genug trainiert werden und viel Auslauf bekommen.
  • Sibirische Huskies sind bekannt für ihre Ausreißkünste, sie laufen oft weg und verschwinden einfach. Sie können über Zäune springen, können Ketten zerstören, sich aus ihrem Halsband winden und andere Fluchtwege finden. Sie benötigen einen Garten mit einem hohen Zaun, der außerdem einige Zentimeter in den Boden gegraben sein sollte, damit der Husky sich nicht herausbuddeln kann.
  • Sibirische Huskies können innen und außen sehr destruktiv sein. Wenn Sie im Inneren nicht in einer Hundebox gehalten werden, kann diese Rasse das ganze Haus zerstören und viel Schaden anrichten. Draußen buddeln sie am liebsten und graben gerne den gesamten Garten und die Blumenbeete um. Gibt man dem Hund einen Buddelort im Garten, sind Sie und er viel glücklicher.
  • Obwohl sie gerne jaulen, bellen Sibirische Huskies nur selten und werden auch nicht warnen, wenn jemand Ihr Grundstück betritt. Daher sind sie nicht als Wachhund geeignet. Huskies würden einem Räuber eher behilflich sein, als ihn zu bedrohen.
  • Sibirische Huskies sind keine gute Rasse für unerfahrene oder zaghafte Besitzer. Sie brauchen eine starke Hand und einen Besitzer, der die Alphaposition einnimmt. Sie benötigen zudem vom Welpenalter an Gehorsamstraining und können sehr stur und schwierig sein.
  • Sibirische Huskies sind äußerst neugierig und können sich beim Erforschen neuer Dinge und Orte verletzten, oder gar verlaufen.
  • Liebevoll und gutmütig beschreibt den Sibirischen Husky am besten. Im Allgemeinen kommen sie gut mit Kindern zurecht, dennoch sollte man kleine Kinder nie mit Hunden alleine lassen. Sie kommen auch gut mit mehreren Menschen zurecht und können mit anderen Hunden gehalten werden.
  • Sibirische Huskies wurden gezüchtet nicht viel Futter zum Überleben zu benötigen. Das ist noch immer so und der Sibirische Husky braucht nicht viele Kalorien am Tag. Es ist wichtig, dass Sie den Züchter nach einer Dosierempfehlung fragen und sich dann auch daran orientieren.
  • Huskies können während des Gassi Gehens nicht von der Leine abgemacht werden. Sie würden weglaufen und zudem andere kleine Tiere jagen.
  • Aufgrund ihrer Schönheit gehören Huskies zu einer dem am meisten fälschlicherweise gekauften Hunderasse. Viele beachten ihr Temperament und ihre besonderen Eigenheiten nicht und sind dann meist mit ihrem widerspenstigen, wenn auch schönem, Hund überfordert. Aufgrund der Fehlinformationen ihrer Besitzer verlaufen sich viele Sibirische Huskies, werden getötet, oder in Tierheimen abgegeben. Lernen Sie die Rasse ganz genau kennen, bevor Sie sich dazu entscheiden einen Sibirischen Husky zu kaufen. Besuchen Sie einige Züchter der Rasse, oder Tierheime, lesen Sie Bücher, sprechen Sie mit anderen Besitzern und, wenn möglich, nehmen Sie einen Husky auf Zeit bei sich auf. Sollten Sie nach all den Informationen noch immer einen Sibirischen Husky haben wollen, nehmen Sie sich die Zeit zu überlegen, ob Sie einen Hund aus dem Tierheim, oder einen Welpen zu sich holen wollen. Folgen Sie den Anweisungen Ihres Züchters und vergessen Sie nicht, dass dieser wunderschöne Hund Ihr Leben zu einem Abenteuer machen wird und nicht immer zu einem tollen Abenteuer.
  • Um einen gesunden Hund zu bekommen, kaufen Sie niemals von einem unverantwortlichen Züchter, einem Massenzüchter, oder einem Zoogeschäft. Suchen Sie nach einem seriösen Züchter, der seine Zuchthunde testet, um sicherzugehen, dass sie keine genetischen Krankheiten haben, die auf die Welpen übertragen werden könnten und dass sie feste Charaktere haben.

Hunde Fellfarben

Rein weiß bis rot und schwarz mit allen Zwischenstufen, typische weiße Kopfmaske.

Temperament / Aktivität

Seit Jahrhunderten unentbehrlicher Helfer nomadisierender Rentierzüchter, aber auch sesshafter Fischer und Jäger der Region zwischen Lena, Beringmeer und Ochotskischem Meer in der Sowjetunion. 1909 brachte ein russischer Pelzhändler diese Hunde erstmalig nach Alaska, wo es schon Schlittenhundrennen gab. Zunächst verspottet, erwiesen sich die kleinen Huskies als außerordentlich schnell und fanden rasch Liebhaber. Eine Huskystafette rettete die Stadt Nome vor einer Diphtherie-Epidemie durch den waghalsigen Transport von Serum über 674 Meilen. Das „längste Schlittenhundrennen der Welt" ist heute sportlicher Höhepunkt für Musher (Hundeschlittenfahrer) aus aller Welt. Der Siberian Husky gewann seit den 70er Jahren in Europa stark an Beliebtheit, Schlittenhundrennen entwickelten sich inzwischen zu einem ernsthaften Sport. Der Hund mit den faszinierenden blauen Augen (sie dürfen auch braun sein) ist allerdings kein idealer Haus- und Familienhund. Sein starker Jagdtrieb und seine Unabhängigkeit lassen ihn kein bequemer Begleiter sein. Das Grundstück, auf dem der Husky frei laufen darf, muss absolut ausbruchsicher sein, jedoch sind die Fähigkeiten, Zäune zu überwinden, grandios! Ein Husky gehorcht selten zuverlässig, obwohl er sehr schnell lernt. Zu seiner Familie ist er zärtlich und freundlich zu Fremden. Als Wachhund eignet sich der Husky kaum. Radfahren, Joggen, Wagen- und Schlittenrennen, Breitensport, alles macht der Husky mit Freude mit. Sozial verträglich, pflegeleicht und anspruchslos. 
Alaskan Husky – keine Rasse, sondern Zweckmischung von Huskys, schnellen Jagd-, Wind- und Hütehunden für den Schlittenrennsport. 

Siberian Husky - empfohlene Hundenamen

Männliche Hundenamen Weibliche Hundenamen
01 . H\u00e4selAlanta
02 . ExaktLesna
03 . DeputyMera
04 . HippoNaspa
05 . AdaHamara
06 . DojoHenny
07 . D'AgostinoIngeborg
08 . GagyCalifornia
09 . H\u00e4garGirlie
10 . HardyBajana

Hunde Leckerbissen

FCI-Nr.: 270/5.1 
Monatliche Futterkosten: ca. 50-60 € 
Lebenserwartung: ca. 14 Jahre. 
Welpenpreis: ca. 600-1100 € 
Zuchtclubs im VDH: Deutscher Club für Nordische Hunde (DCNH).  

Hunderasse 50-59 cm.

Weitere Informationen

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