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Kleinspitz

Kleinspitz - bild
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Kleinspitz Welpen
Kleinspitz Welpen
Rasse Kleinspitz
Andere Namen Deutsche Spitze, Zwergspitz, Spitz nain, Spitz enano, Pom, Zwers, Pompom, Pomeranian
Ursprung Deutschland, Polen
Größe Kleine Hunderassen
Gruppe Haus lebenden Hunde, Kleine Hunderassen
Lebenserwartung 12 -16 Jahre
Temperament / Aktivität Aktiv, Spielerisch, Intelligent, Kontaktfreudig, Freundlich, Extrovertierte
Widerristhöhe 20 - 29 cm (26+-3 cm.)
Gewicht 1.36 - 3.18 kg
Hunde Fellfarben Schwarz, Bräune, Braun, Weiß, Orange, Grau-Shading
Welpen Preis 490 - 900 EUR
Hypoallergene nein
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Rassen-Eigenschaften

Anpassungsfähigkeit
Rundherum Freundlich
Gesundheitspflege
Trainierbarkeit
Bewegungsbedürfnisse

Jedes Kind kennt den Spitz und doch verschwand diese Rasse fast unbemerkt aus dem Straßenbild. Wann haben Sie zum Beispiel das letzte Mal einen Spitz gesehen? Nun, dies mag am veränderten Zeitgeist liegen. Exotischere und dynamischere Rassen sind momentan in. Der Spitz erscheint vielen vielleicht einfach zu unspektakulär und biedermeierhaft.  

Früher waren Spitze aller Größenvarianten außerordentlich beliebte Wachhunde, denn nichts liegt einem Spitz mehr als aufzupassen und zu melden. Spitze sind sehr hoftreu und ein wildernder Spitz, der sich freiwillig von Heim und Hof entfernt, hat Seltenheitswert.   

Fremden gegenüber sind Spitze ziemlich misstrauisch. Sie melden zuverlässig alles, was sich unerlaubt ihrem Einzugsbereich nähert, wobei sie im Zweifelsfall auch nicht zögern, einmal zuzuschnappen. Dafür hängen sie mit umso größerer Liebe an ihrer Familie und nehmen sich auch einen Besitzerwechsel ziemlich zu Herzen.  
Mit den größeren Schlägen kann man Hundesport betreiben. Die kleineren eignen sich sehr gut als Gesellschafter älterer Herrschaften, die unter Umständen auch keine ausgedehnten Wanderungen mehr unternehmen.

Die sprichwörtliche Bellfreudigkeit des Spitzes sollte von klein auf durch konsequente Erziehung in vernünftige Bahnen gelenkt werden. Vor allem während des Haarwechsels kann die Fellpflege recht aufwendig werden. Abscheren sollte man einen Spitz allerdings nie, da das Fell durchaus gegen Wärme und Kälte isolierende Eigenschaften hat. Vorsicht ist trotzdem im Sommer geboten: Ausgedehntere Touren sollte man lieber in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden verlegen!  

Beim Zwergspitz kennt man die für Zwerghunde typischen Gesundheitsprobleme wie Trachealkollaps, Kniescheiben-Luxation und offene Fontanellen. Auch kann es bei Spitzen zu hormonell bedingtem Haarausfall kommen. Großspitze werden heute so selten gezüchtet, dass sie vom Aussterben bedroht sind.  

Höhepunkte

  • Der Spitz ist Fremden gegenüber oft misstrauisch und kann viel bellen.
  • Es kann schwierig sein den Spitz stubenrein zu bekommen. Das Training in der Hundebox wird empfohlen.
  • Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit kann dazu führen, dass Ihr Spitz überhitzt und eventuell einen Hitzeschlag erleidet. Achten Sie im Freien besonders auf Zeichen des Überhitzens und bringen Sie ihn bei den ersten Anzeichen sofort ins Innere. Sie sind auf jeden Fall Haushunde und sollten nicht draußen gehalten werden.
  • Obwohl der Spitz sehr gut mit Kindern zurechtkommt, ist er, aufgrund seiner geringen Größe, keine gute Wahl für sehr junge oder hochaktive Kinder. Lassen Sie Ihre kleinen Kinder und Ihren Spitz nie unbeaufsichtigt miteinander spielen.
  • Da sie so klein sind werden Spitze oft von Eulen, Adlern, Falken, Kojoten und anderen Wildtieren als Beute angesehen. Lassen Sie diese Rasse nie ohne Aufsicht im Freien und achten Sie in Ihrer Umgebung auf Raubvögel. Sollten diese vorkommen, so bleiben Sie immer nahe bei Ihrem Spitz und entmutigen so die Vögel vor dem Davontragen des Hundes!
  • Da sie klein und attraktiv sind, sind Spitze oftmals das Ziel von Hundedieben, noch ein Grund warum sie nicht unbeaufsichtigt im Freien sein sollten, selbst nicht im umzäunten Garten.
  • Auch wenn sie klein sind realisieren Spitze dies oftmals nicht und führen sich auf wie „große Hunde“. Dies kann zur Katastrophe führen, wenn sie sich entscheiden einen größeren Hund zu jagen, der ihrer Meinung nach in ihr Territorium eindringt, oder wenn sie aus großer Höhe springen. Es liegt an Ihnen sicherzustellen, dass Ihr Kleiner sich nicht selbst verletzt, schlichtweg, weil er seine Grenzen nicht realisiert.
  • Wenn Ihr Spitz alt wird kann er kahle Stellen im Fell bekommen.
  • Um einen gesunden Hund zu bekommen, kaufen Sie niemals einen Hund von einem unverantwortlichen Züchter, einem Massenzüchter, oder aus dem Zoogeschäft. Suchen Sie nach einem seriösen Züchter, der seine Zuchthunde testet, um sicherzugehen, dass sie keine genetischen Krankheiten haben, die auf die Welpen übertragen werden könnten und dass sie feste Charaktere haben.

Persönlichkeit

Der extrovertierte Spitz ist clever und lebhaft. Er liebt es neue Menschen kennenzulernen und kommt mit anderen Tieren zurecht, glaubt aber manchmal größer zu sein als er ist. Lassen Sie ihn nicht größere Hunde herausfordern, im Denken, dass er ebenso groß ist oder gar größer. Aufmerksam und neugierig, der Spitz ist ein exzellenter Wachhund und bellt alles Ungewöhnliche an.

Bringen Sie ihm bei, auf Kommando ruhig zu sein, oder er bellt den ganzen Tag lang. Das Temperament wird durch eine Vielzahl an Faktoren beeinflusst, darunter Vererbung, Training und Sozialisation. Welpen mit einem guten Temperament sind neugierig und verspielt, gehen auf Menschen zu und lassen sich geduldig im Arm halten.

Wählen Sie einen gemäßigten Welpen, der gerne auf Ihrem Schoß sitzt, nicht den, der seine Geschwister verprügelt und auch nicht den, der sich in der Ecke versteckt. Aggression und Schüchternheit sind keine Charaktereigenschaften, aus denen Ihr Spitz herauswachsen wird.

Treffen Sie auch stets mindestens ein Elterntier - normalerweise wird das die Mutter sein - um sicherzugehen, dass sie ein angenehmes Temperament haben, mit dem Sie zufrieden sind. Weitere Geschwister, oder auch Verwandte der Eltern kennenzulernen ist ebenso hilfreich, um zu erahnen wie der Welpe sich im Erwachsenenalter verhalten wird.

Sie sollten freundlich, gelassen und ruhig sein und man sollte gut mit ihnen leben können. Wie jeder andere Hund auch, sollte der Spitz frühzeitig sozialisiert werden - solange er jung ist, sollte er vielen verschiedenen Menschen, Anblicken und Geräuschen ausgesetzt sein, sowie viele Erfahrungen machen.

Eine gute Sozialisation stellt sicher, dass Ihr Spitz zu einem vielseitigen Hund heranwächst. An einer Welpenschule teilzunehmen ist ein guter Anfang. Regelmäßigen Besuch zu empfangen und mit dem Hund einen Park zu besuchen in dem viel los ist, sowie Spaziergänge zu unternehmen, bei denen sie viele Nachbarn treffen, helfen ebenfalls die Sozialfertigkeiten es Hundes zu formen.

Gesundheit

Spitze sind in der Regel gesund, wie alle anderen Rassen auch sind sie jedoch anfällig für bestimmte Gesundheitsprobleme. Nicht alle Deutschen Schäferhunde bekommen eine, oder alle, dieser Krankheiten, insofern Sie sich für diese Rasse entscheiden, sollten Sie jedoch über die möglichen Krankheiten informiert sein.

Sollten Sie einen Welpen kaufen, achten Sie darauf einen guten Züchter zu finden, der Ihnen Gesundheitszertifikate für beide Eltern des Welpen zeigen kann. Gesundheitszertifikate beweisen, dass ein Hund auf eine bestimmte Krankheit getestet wurde und davon freigeschrieben worden ist.

Bei Spitzen sollten Sie davon ausgehen, Gesundheitszertifikate der "Orthopadic Foundation for Animals (OFA) für Hüftdyslapsie (mit einer Bewertung zwischen angemessen und besser),Ellbogendyslapsie, Hypothyreose und dem Willebrand-Jürgens-Syndrom einsehen zu können, sowie von der Auburn Universität für Thrombopathie; und von der "Canine Eye Registry Foundation (CERF)" Zertifikate, dass die Augen normal sind. Sie können durch das Prüfen der OFA Webseite (offa.org) Gesundheitszertifikate bestätigen.

Allergien: Einige Spitze leiden an einer Vielzahl von Allergien, von Kontaktallergien bis hin zu Lebensmittelallergien. Sollte Ihr Spitz seine Pfoten kratzen und lecken, oder sein Gesicht oft reiben, gehen Sie davon aus, dass er eine Allergie hat und bringen Sie ihn zur tierärztlichen Kontrolle.

Epilepsie: Einige Spitze entwickeln Epilepsie und haben Anfälle. Falls Ihr Spitz Anfälle hat, bringen Sie ihn zur Abklärung der geeigneten Behandlung zum Tierarzt.

Augenprobleme: Der Spitz neigt zu einer Vielzahl an Augenproblemen, einschließlich Katarakten, Trockenem Auge (Keratoconjunctivitis Sicca) (Trockenheit der Hornhaut und der Bindehaut) und Tränenkanalproblemen. Diese Probleme können bei jugendlichen Hunden auftreten und ohne Behandlung zu Blindheit führen. Kontaktieren Sie Ihren Tierarzt, wenn Sie Röte, Vernarbungen oder exzessives Tränen bemerken.

Hüftdysplasie: Hüftdysplasie kommt beim Spitz gelegentlich vor. Viele Faktoren, einschließlich Genetik, Umgebung und Ernährung, sollen zu dieser Verformung des Hüftgelenks beitragen. Betroffene Spitze können ein volles und aktives Leben führen, anders als bei großen und gigantischen Rassen, die oftmals eine operative Korrektur nötig haben, um sich leicht bewegen zu können.

Legg-Perthes Krankheit: Dies ist eine weitere Krankheit, die das Hüftgelenk betrifft. Viele Zwergrassen neigen dazu. Wenn Ihr Spitz Legg-Perthes hat, ist die Blutzufuhr zum Kopf des Femurs (dem großen hinteren Beinknochen) vermindert und der Femurkopf, der mit dem Becken verbunden ist, beginnt zu zerfallen.

Normalerweise zeigen sich die ersten Anzeichen für Legg-Perthes wenn der Welpe zwischen 4 und 6 Monaten alt ist. Die ersten Symptome sind Hinken und Atrophie des Beinmuskels. Qualifizierte Tierärzte können eine Operation durchführen, bei der der erkrankte Femur abgeschnitten wird, sodass er nicht mehr am Becken anliegt. Das resultierende Narbengewebe erschafft ein „falsches Gelenk“ und der Welpe ist normalerweise schmerzfrei.

Patellaluxation: Eine sehr übliche Krankheit beim Spitz. Die Patella ist die Kniescheibe. Luxation beschreibt die Verlagerung eines anatomischen Teils (wie ein Knochen an einem Gelenk). Patellaluxation kommt dann vor, wenn das Kniegelenk (oft an den Hinterläufen) sich immer wieder von der Stelle bewegt und so Schmerzen verursacht. Dies kann zu Verkrüppelungen führen, doch viele Hunde führen mit der Krankheit ein relativ normales Leben.

Tracheomalazie: Die Trachea transportiert Luft zu den Lungen und neigt leicht zur Kollabierung. Das verbreiteste Anzeichen für Tracheomalazie ist ein chronischer, trockener, rauer Husten, die viele wie das Schnattern/Hissen einer Gans bezeichnen.

Da diese Krankheit durch das zu harte Ziehen am Halsband entstehen kann, sollten Sie Ihrem Spitz beibringen neben Ihnen zu laufen, anstatt an der Leine zu ziehen, oder nutzen Sie ein Geschirr anstelle des Halsbands. Tracheomalazie kann medizinisch oder operativ behandelt werden.

Zahnprobleme: Spitze neigen zu Zahn- und Zahnfleischproblemen und frühem Zahnverlust. Achten Sie auf dentale Probleme und bringen Sie Ihren Spitz regelmäßig für dentale Überprüfungen zum Tierarzt.

Betreuung

Der Spitz ist im Haus sehr aktiv und ist eine gute Wahl für Wohnungs-Bewohner und Menschen ohne umzäunten Garten. Ihr Aktivitätslevel ist moderat und er genießt täglich mehrere kurze Spaziergänge oder Spielzeiten. Er ist besonders kräftig und genießt auch längere Spaziergänge, bedenken Sie aber immer, dass er klein ist und auf Hitze sensibel reagiert.

Er liebt es zu spielen und ist schnell gelangweilt, bieten Sie ihm daher viele Spielzeuge und tauschen Sie diese oft aus, damit es immer etwas Neues gibt. Besonders liebt er Spielzeuge die ihn herausfordern. Eine Aktivität, die ihnen beiden gefallen wird, ist das Erlernen von Tricks.

Der Spitz liebt es neue Dinge zu lernen und genießt es im Mittelpunkt zu stehen, ihm Tricks beizubringen ist daher die beste Weise eine Bindung zu schaffen und gleichzeitig für geistige und körperliche Stimulation und Bewegung zu sorgen. Seine Aufmerksamkeitsspanne ist kurz, halten Sie die Trainings Sessions daher kurz und spaßig.

Belohnen Sie Ihren Spitz mit Lob, Leckerchen, oder spielen Sie mit ihm, wann immer er etwas richtig und zu Ihrer Zufriedenheit macht.

Hunde Fellfarben

Die Herrlichkeit des Spitz’ liegt in seinem dicken, auffallenden, Doppelfell, mit einem weichen, dicken, flauschigem Unterfell und einem langen, glatten, scheinenden Oberfell, das beim Anfassen hart ist. Das längere Haar um den Nacken und auf der Brust formt einen Kragen und hebt die stolze Erscheinung des Spitz’ noch mehr hervor.

Der Schwanz ist ein weiteres außergewöhnliches Merkmal der Rasse. Der gefiederte Schwanz mit seiner Fülle an Haaren liegt flach ausgefächert auf dem Rücken des Hundes. Interessanterweise sehen die Schwänze vom Spitz bei Geburt nicht so aus.

Es kann Monate dauern, bis der Schwanz sich dazu entwickelt hat. Eines der tollen Dinge beim Spitz ist, dass sie in jeder denkbaren Farbe und in jedem denkbaren Muster vorkommen, einschließlich Schwarz, Schwarz und Hellbraun, Blau, Blau und Hellbraun, Schokolade, Schokolade und Hellbraun, Creme, Creme-Zobel, Orange, Orange-Zobel, Rot, Rot-Zobel, Zobel (schwarzspitzige Haare auf silbernem, goldenen, grauen, beigen oder braunem Hintergrund),Scheckig (einer Grundfarbe von Gold, Rot oder Orange, mit starken schwarzen Querstreifen) und Weiß.

Spitze, die weiß sind und stellenweise eine andere Farbe haben werden „gescheckt“ genannt. Der Spitz haart mäßig. Männchen verlieren typischerweise ihr Unterfell einmal pro Jahr. Nicht sterilisierte Weibchen verlieren ihr Unterfell oft, wenn sie in Hitze sind, nachdem sie geworfen haben und wann immer sie gestresst sind.

Um die Haare von Ihrer Kleidung und Ihren Möbeln fernzuhalten, sollten Sie den Spitz mindestens zwei Mal pro Woche mit einer glatten Drahtbürste und einem Metallkamm bürsten/kämmen. So werden die natürlichen Öle der Haut verteilt, die das Fell und die Haut gesund erhalten und Verfilzungen wird vorgebeugt.

Bürsten und kämmen sie bis zur Haut, um alle losen Haare des Unterfells zu entfernen. Beginnen Sie den Spitz am Kopf zu bürsten und teilen Sie dann das Fell und bürsten es nach vorne, damit es nach Vollendung zurück an seinen Platz fällt. Wenn Sie wollen, können Sie Ihren Spitz gelegentlich ordnungshalber trimmen, besonders an den Pfoten, um das Gesicht und die Ohren und um das Hinterteil. Sie können ihn so oft Sie wollen baden, egal ob täglich oder monatlich, solange Sie dabei ein mildes Hunde-Shampoo und Conditioner verwenden.

Sollte er zwischen den Bädern etwas zu sehr nach Hund riechen, streuen Sie etwas Babypuder auf sein Fell und lassen es ein paar Minuten lang einwirken, bevor Sie es dann ausbürsten. Andere Pflegebedürfnisse beinhalten dentale Hygiene und Krallenpflege. Der Spitz neigt zu dentalen Problemen, daher sollten Sie besonders darauf achten.

Es ist eine gute Idee die Zähne mindestens ein Mal pro Woche - täglich ist noch besser. Schneiden Sie die Krallen ein bis zwei Mal pro Monat, falls Ihr Hund diese nicht auf natürliche Weise abnutzt. Wenn Sie die Krallen auf dem Boden klackern hören, dann sind sie zu lang. Kurze, gut getrimmte Nägel halten die Pfoten in gutem Zustand und vermeiden, dass Ihre Beine vom Pudel zerkratzt werden, wenn dieser freudig an Ihnen hinaufspringt, um Sie zu begrüßen.

Beginnen Sie bereits im Welpenalter damit Ihren Spitz an das Bürsten und untersucht werden zu gewöhnen. Fassen Sie seine Pfoten häufig an - Hunde sind an den Pfoten empfindlich - und schauen Sie in seinen Mund.

Machen Sie die Pflege zu einem positiven Erlebnis, das voller Lob und Belohnung ist und so legen Sie die Grundlage für leichte Tierarztuntersuchungen und andere Handhabungen, wenn der Hund ausgewachsen ist. Während der Pflege sollten Sie nach Wunden, Hautausschlägen und Infektionsanzeichen, wie Röte, Schmerzempfindlichkeit, oder Hautinfektionen, in der Nase, dem Mund, den Augen und auf den Pfoten, Ausschau halten.

Die Ohren sollten gut riechen, ohne zu viel Wachs oder Schleim inne zu haben und die Augen sollten klar, nicht gerötet und absonderungsfrei sein. Ihre sorgsame wöchentliche Untersuchung kann dabei helfen, potentielle Gesundheitsprobleme frühzeitig zu erkennen.

Kinder Und Andere Tiere

Der wagemutige und aktive Spitz liebt es zu spielen, passt jedoch besser in ein zu Hause mit älteren Kindern, die ihn vorsichtig behandeln. Viele Züchter verkaufen Welpen nicht an Haushalte mit sehr jungen Kindern, aus gutem Grund.

So robust er auch ist, verletzt sich der zierliche Spitz leicht, wenn er versehentlich fallen gelassen wird, oder ein ungeschicktes Kind auf ihn tritt. Bringen Sie Kindern stets bei, wie man auf Hunde zugeht und überwachen Sie jede Interaktion zwischen Hunden und jungen Kindern, um Beißen oder das Ziehen an Ohren und dem Schwanz - von beiden Seiten aus - zu vermeiden.

Bringen Sie Ihrem Kind bei, einen Hund nie beim Schlafen oder Fressen zu stören, oder gar sein Futter wegnehmen zu wollen. Kein Hund sollte jemals mit einem Kind alleine, ohne Aufsicht, gelassen werden.

Der Spitz kann mit Katzen und anderen Tieren gut zurecht kommen, besonders dann, wenn sie gemeinsam aufwachsen. Schützen Sie ihn vor größeren Hunden. Ein Spitz realisiert seine geringe Größe nicht und hat keine Angst davor größere Hunde herauszufordern.

Geschichte

Der Spitz wurde in der Provinz Pommern entwickelt, von den frühen Spitz Züchtungen der nördlichen Länder. Die nahesten Verwandten sind der Norwegische Elchhund, der Schipperke, der deutsche Spitz, der amerikanische Eskimohund, der Samojede und andere Mitglieder des Spitz’ , oder der nordischen Gruppe an Hunden, die alle durch ihre keilförmigen Köpfe charakterisiert werden, sowie durch die Stehohren und das dicke, pelzige Fell.

Der frühe Spitz wog lediglich 30 Pfund. Selbst in den frühen Jahren der Rasse, war der Spitz beliebt. Nennenswerte Menschen, die Spitz-ähnliche Hunde haben sollten, schlossen den Theologen Martin Luther, der einen Spitz namens Belferlein hatte, den er oft in seinen Schriften erwähnte; den Künstler Michelangelo, dessen Spitz auf einem Seidenkissen saß und ihm beim Malen der Decke der Sixtinischen Kapelle zusah; dem Physiker Isaac Newton, dessen Spitz namens Diamond nachweislich viele seiner Manuskripte zerkaute, und dem Komponisten Mozart, dessen Spitz namens Pimperl er eine Arie widmete, ein.

1761 kam der Reiz vom Spitz in England an, als Sophie Charlotte, eine 17-jährige Prinzessin von Mecklenburg-Strelitz (eine anliegende Provinz von Pommern) den englischen Prinzen heiratete, der dann König George III wurde.

Sie brachte ein fast völlig weißes Paar Hunde mit sich, genannt Phebe und Mercury, die mehr als 20 Pfund wogen, was zu der Zeit Standard war. Obwohl sie in königlichen Kreisen beliebt waren, griff dies nicht auf die Öffentlichkeit über. Während der Regierungszeit von Königin Charlottes Enkelin, Königin Victoria, änderte sich all das. Während ihrer 64 Jahre als Königin von England, züchtete Königin Victoria mehr als 15 verschiedene Züchtungen von Hunden.

In ihren späten Jahren war sie besonders in den Spitz vernarrt, den sie zuerst 1888, während einer Reise nach Italien, gesehen hatte. Sie verliebte sich in einen zobel- und rotfarbigen Spitz namens Marco, der nur 12 Pfund wog. Heute glauben viel, dass er die Inspiration zur Zucht von kleineren Spitzen war.

Marco konkurrierte im Namen der Königin in vielen Hunde Shows und gewann viele Ehrungen. Victoria kaufte 1888, während derselben Reise nach Florence, auch drei andere Spitze. Nach Marco war Victorias Lieblings-Spitz ein Weibchen namens Gina, die bei Londoner Hunde Shows ebenfalls ein Champion wurde. Victoria liebte ihre Spitze so sehr, dass sie im Sterbebett nach ihrem liebsten Spitz (namens Turi) fragte.

Victorias Liebe für den Spitz, besonders den kleineren, inspirierte englische Hundefans noch kleinere Spitze zu züchten. Von 1900 bis in die 1930er waren Spitze oft die meist registrieren bei Crufts Hunde Shows, Englands nationaler Meisterschaft.

Während dieser Zeit wurde der Rassestandard stabilisiert, mit der Größe der heutigen gleichend und das Fell entwickelte sein typisches tiefes Kräuseln. Während dieser Zeit wurden auch mehr Farben verfügbar. Frühe Spitze waren primär weiß, schwarz, schokoladenfarben oder blau, aber nachdem ein oranger Hund, in den 1920ern, begann bei Hunde Shows zu siegen, wurde das Farbsortiment erweitert.

Die Beliebtheit des Spitz breitete sich über den Atlantik aus. 1888 wurde der erste Spitz, namens Dick, im Zuchtbuch des American Kennel Clubs (AKC) registriert, der erste Spitz nahm an einer Hunde Show in New York teil. Nachdem der AKC die Rasse 1900 anerkannte, wurde der Spitz in den Vereinigten Staaten rasch beliebter.

1909 wurde der American Pomeranian Club als Mitgliedsclub des AKC akzeptiert und als Elternverein der Rasse bestimmt. Zur Mitte des Jahrhunderts war der Spitz eine der beliebtesten Rassen Amerikas. Heute steht er auf dem 14. Platz von 155 Rassen und Sorten, die beim AKC registriert sind.

Temperament / Aktivität

Der Zwergspitz oder Pomeranian hatte in Deutschland früher wenig Freunde und wurde züchterisch kaum beachtet. Erst mit der aufkommenden Beliebtheit der Kleinhunderassen gewann er wieder an Bedeutung. In Amerika und England hingegen fand der Zwerg schon um die Jahrhundertwende begeisterte Freunde, die ihn nach der pommerschen Heimat vieler Spitze Pomeranian nannten.

Als die bunten Fellkugeln in den 60er Jahren nach Deutschland kamen, stießen sie bei den Spitzzüchtern zunächst auf wenig Zuneigung, haben sich aber inzwischen einen festen Platz unter den Liebhabern der Kleinhunde erobert. Die Zucht dieser Zwerge ist nicht ganz einfach, und die Pomeranians kann man kaum als robuste Vertreter der Spitzfamilie bezeichnen.

Sie sind in ihrer Winzigkeit jedoch große Persönlichkeiten, die selbst gegenüber viel größeren Hunden Selbstbewusstsein ausstrahlen. Das macht sie in den angelsächsischen Ländern zu beliebten Ausstellungshunden. Der Zwergspitz ist ein entzückender, farbenprächtiger Begleiter für alle, die Freude an einem intelligenten, fröhlichen Hundezwerg haben, der voll und ganz in seinem Herrn aufgeht. Selbstverständlich benötigt das enorme Haarkleid aufmerksame Pflege. 

Spitze sind die älteste Haushundform überhaupt und entwickelten sich auf der ganzen Welt. Insbesondere die deutschen Spitze gelten als hervorragende Haus- und Familienhunde. Die mittelgroßen und kleinen eignen sich bestens als Wohnungshunde. Bei entsprechender Erziehung lässt sich die sprichwörtliche Bellfreudigkeit in Grenzen halten, jedoch ist der Spitz immer ein zuverlässiger Wächter, der Fremden gegenüber ausgesprochen misstrauisch ist. Dafür ist er umso mehr seinem Herrn zugetan, er ist robust, anpassungsfähig und bewegungsfreudig.

Groß genug, um lange Wanderungen unermüdlich mitzumachen, klein genug, um seinen Herrn überallhin zu begleiten. Der sehr gelehrige, leicht zu erziehende Hund zeichnet sich durch fehlenden Jagdtrieb aus. Spitze sind sehr reinlich, das lange Haar braucht regelmäßige Pflege, neigt aber nicht zum Verfilzen. Die deutschen Spitze unterscheiden sich nur durch die Größe und Farbe voneinander.  

Kleinspitz - empfohlene Hundenamen

Männliche Hundenamen Weibliche Hundenamen
01 . AlafiConnie
02 . BarnabyJemi
03 . JerkyDea
04 . FiscoAsista
05 . KarnoArna
06 . FifiNora
07 . ConanMuraggl
08 . AldiBonita
09 . ChestoyJama
10 . BendicksDanira

Hunde Leckerbissen

FCI-Nr.: 97/5.4  
Monatliche Futterkosten: Klein- und Zwergspitz ca. 5-10 € .  
Lebenserwartung: ca. 12-14 Jahre.   
Welpenpreis:  Mittel-, Klein- und Zwergspitz ca. 800-900 € . 
Zuchtclubs im VDH: Verein für Deutsche Spitze.  

​Hunderasse bis 30 cm.  

Weitere Informationen