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Deutscher Boxer

Deutscher Boxer - bild
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Deutscher Boxer Welpen
Deutscher Boxer Welpen
Rasse Deutscher Boxer
Andere Namen German Boxer, Deutscher Boxer, Boxer
Ursprung Deutschland
Größe Mittlere Hunderassen
Gruppe Gebrauchshunde
Lebenserwartung 8 -12 Jahre
Temperament / Aktivität Spielerisch, Intelligent, Freundlich, Ergeben, Loyal, Energiegeladen, Ruhe, Furchtlos, Zuversichtlich, Fröhlich, Mutig, Hell
Widerristhöhe Hündin: 53–59 cm Rüde: 57–63 cm
Gewicht Hündin: 23–27 kg Rüde: 30–34 kg
Hunde Fellfarben Kitz, Brindle, Weiß, gelb und gestromt, mit oder ohne weiße Abzeichen
Welpen Preis 490 - 970 EUR
Hypoallergene nein
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Rassen-Eigenschaften

Anpassungsfähigkeit
Rundherum Freundlich
Gesundheitspflege
Trainierbarkeit
Bewegungsbedürfnisse

Der Boxer ist und war nie ein Modehund sondern hat seine Fans, die ihm eisern die Treue halten. Es gibt sehr selten einmal Boxer mit unangenehmen Charakter, meist sind sie begeisterte Menschenliebhaber. Meist sprühen sie nur so vor Lebensfreude, ängstliche Boxer gibt es kaum einmal. 
Verglichen mit den Tieren aus den Anfängen der Zuchtgeschichte sind die heutigen Boxer etwas feinnerviger und auch im äußeren Erscheinungsbild stromlinienförmiger. Ein Problem, vor dem man vor allem bei Rüden häufiger steht, ist ihre Rauflust. Ein in dieser Hinsicht unerzogener Boxer geht keinem Streit aus dem Weg und dies kann einen Spaziergang in hundereicher Gegend schon einmal zum Spießrutenlauf werden lassen. Auch aus diesem Grund ist es sehr wichtig, mit dem Boxer einen soliden Unterordnungskurs zu besuchen und ihn möglichst viele positive Erlebnisse mit anderen Hunden während seiner Welpen- und Junghundzeit sammeln zu lassen. Ein Boxer kann eine enorme Kraft entwickeln, deshalb ist es immer besser, ihn nicht nur physisch sondern auch psychisch unter Kontrolle zu haben! 
Boxer haben ein feines, dünnes Fell: Sie sind recht temperaturempfindlich und sollten nicht ausschließlich im Freien gehalten werden. Leider gibt es einige Malaisen, an denen Boxer häufiger erkranken als andere Rassen: Hierzu gehören bestimmte Herz-Kreislauferkrankungen, Wirbelsäulenversteifung und auch Tumore.  

Höhepunkte

  • Boxer sind Hunde mit viel Energie und benötigen sehr viel Auslauf. Stellen Sie sicher, dass Sie die Zeit, die Lust und Energie haben, um viel mit ihnen zu spielen und ihnen außerdem die Aktivität zu geben, die sie benötigen.
  • Boxer sind ungestüm und werden Sie ekstatisch begrüßen.
  • Frühes, konsequentes Training ist entscheidend – bevor Ihr Boxer zu groß wird, um ihn im Griff zu haben!
  • Obwohl sie groß sind, sind Boxer keine „Outdoor Hunde“. Ihre kurze Nase und das kurze Fell sorgen dafür, dass sie sich in heißem oder kalten Wetter unwohl fühlen; sie müssen als Haushunde gehalten werden.
  • Boxer wachsen langsam heran und benehmen sich über mehrere Jahre wie wilde Welpen.
  • Boxer sind nicht nur gerne inmitten ihrer Familie – sie müssen sogar unter ihren Menschen sein! Lässt man sie zu lange alleine, oder hält sie im Garten, entfernt von Menschen, kann das zu missmutigem und destruktivem Verhalten führen.
  • Boxer sabbern, sehr viel. Außerdem schnarchen Boxer, sehr laut.
  • Zudem haben Boxer ein kurzes Fell, dennoch haaren sie im Frühling.
  • Boxer sind intelligent und reagieren sehr gut auf strenges und doch fröhliches Training. Sie haben außerdem eine eigenständige Ader und mögen es nicht herumkommandiert, oder unsanft behandelt zu werden. Sie werden den größtmöglichen Trainingserfolg haben, wenn Sie den Unterricht zu einem Spiel für ihn machen.
  • Einige Boxer nehmen ihre Wachpflicht etwas zu ernst, während andere überhaupt keine Wachinstinkte zeigen.
  • Um einen gesunden Hund zu bekommen, kaufen Sie niemals von einem unverantwortlichen Züchter, einem Massenzüchter, oder einem Zoogeschäft. Suchen Sie nach einem seriösen Züchter, der seine Zuchthunde testet, um sicherzugehen, dass sie keine genetischen Krankheiten haben, die auf die Welpen übertragen werden könnten und dass sie feste Charaktere haben.

Temperament / Aktivität

Der Boxer gehört zu den anerkannten Diensthund-rassen. Vor dem Gebrauch von Feuerwaffen hielten bei der Sau- und Bärenjagd starke Hunde das gestellte Wild fest. Breitmäulige Hunde mit vorstehendem Unterkiefer konnten sich fest verbeißen und trotzdem Luft holen. Diese Sau- oder Bärenpacker waren gute Schutzhunde und wurden zum Bullenbeißen missbraucht. Im 18. Jh. jagte man nicht mehr mit Kampfhunden, Tierkämpfe wurden verboten. Der Hund überlebte bei Metzgern und Viehhändlern. 1860 tauchte erstmals der Name Boxer auf, und in München begann um diese Zeit die Reinzucht. Der Boxer ist heute eine der beliebtesten Hunderassen überhaupt, dessen Vermarktung Wesens- und Gesundheitsprobleme mit sich brachte, die von den anerkannten Zuchtvereinen konsequent bekämpft werden.
Der freundliche, charmante Familienhund ist bei Bedarf ein unbestechlicher Beschützer, der nie unnötig kläfft. Er ist absolut zuverlässig mit Kindern, immer zum Spiel bereit und nie übelnehmerisch. Mit liebevoller Konsequenz lässt er sich gut erziehen, versucht aber gelegentlich mit freundlicher Sturheit seinen Willen durchzusetzen. Mit Bestimmtheit, ohne unnötige Härte kann man ihn in seine Schranken weisen, doch die ausdrucksvolle Boxermiene besiegt oft die besten Vorsätze! Wer den Boxer zu motivieren weiß, erreicht mit ihm Höchstleistungen im Hundesport. Der temperamentvolle Hund braucht Bewegung und Beschäftigung, das kurze Haar ist pflegeleicht. Er ist hitze- und kälteempfindlich.

Deutscher Boxer - empfohlene Hundenamen

Männliche Hundenamen Weibliche Hundenamen
01 . GallusAdinka
02 . HippieAlia
03 . KarloMohave
04 . EnookFloriane
05 . CalicoCesta
06 . AriBellissa
07 . DonaldoEgeria
08 . FipsyHagrid
09 . DolbyLaura
10 . CraboErda

Hunde Leckerbissen

FCI-Nr.: 144/2.2    
Monatliche Futterkosten: 50-75 €
Lebenserwartung: 8-10 Jahre
Welpenpreis: ca. 850 €
Zuchtclubs im VDH: Boxer-Klub, Internationaler Boxer-Club.

Hunderasse 60-69 cm. 

Weitere Informationen

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