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Basenji

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Basenji Welpen
Basenji Welpen
Rasse Basenji
Andere Namen African Bush Dog, African Barkless Dog, Ango Angari, Congo Dog, Zande Dog
Ursprung Zentralafrika, Kongo
Größe Mittlere Hunderassen
Gruppe Schäferhundrassen, Jagdhunderassen, Spürhunde
Lebenserwartung 10 -16 Jahre
Temperament / Aktivität Spielerisch, Neugierig, Anhänglich, Intelligent, Aufmerksam, Energiegeladen
Widerristhöhe Rüde: 41–44 cm (ideal 43,2 cm), Hündin: 38–41 cm (ideal 40,6 cm).
Gewicht Rüde: 10–12 kg (ideal 11 kg), Hündin: 9–10 kg (9,5 kg).
Hunde Fellfarben Schwarz, Bräune, Brindle, Rote, Schwarz und Weiß, Drei Farben, gestromt, Schwarz-weiß-loh.
Welpen Preis 650 - 970 EUR
Hypoallergene ja
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Rassen-Eigenschaften

Anpassungsfähigkeit
Rundherum Freundlich
Gesundheitspflege
Trainierbarkeit
Bewegungsbedürfnisse

Der Basenji ist eigentlich ein Hund für Katzenliebhaber: Er ist äußerst reinlich, hat kaum Eigengeruch und besitzt ein Fremden gegenüber zurückhaltendes, dem Besitzer aber zärtlich zugetanes, nicht aufdringliches Wesen. Er bellt nicht wie andere Hunderassen, kann aber dennoch recht laut werden, wenn er seine typischen, jodelnden Laute von sich gibt. Der Basenji gehört zu den Urtyp-Hunden, die überall auf der Welt in ähnlicher Form zahm bis halb wild innerhalb oder am Rande menschlicher Gemeinschaften leben. Er hat sich eine gewisse Ursprünglichkeit bewahrt und kann nicht als hochgezüchteter Rassehund bezeichnet werden. Zwar wurden seine Vorfahren, wie seine heute noch im Kongo lebenden Verwandten auch zur Jagd mitgenommen, lassen sich aber nicht mit den teilweise hochspezialisierten Jagdhunden Europas oder Nordameri­kas vergleichen. Überlebenswichtig für diesen Hundetyp war immer schon eine gewisse Selbstständigkeit - weder ein weiches Lager, ein täglich gefüllter Napf noch regelmäßige Streicheleinheiten waren je selbstverständlich. So sind Basenjis auch heute noch recht eigenständige Hundepersönlichkeiten, die mit Fremden, ob Mensch oder Tier meist nicht besonders viel im Sinn ha­ben. Freilauf sollte man ihm nur ge­währen, wenn man ihn gut unter Kontrolle hat, denn gerne geht der Basenji beim Spaziergang einmal eigene Wege! Die Erziehung ist überhaupt so eine Sache. Parieren wird er nie, doch mit Geduld, Freundlichkeit und Toleranz kann man natürlich auch den Basenji zu einem angenehmen Hausgenossen erziehen. Dass diese kurzhaarige Rasse keiner allzu großen Kälte ausgesetzt werden sollte, versteht sich von selbst. Zuchthunde müssen regelmäßig auf erbliche Augenkrankheiten und HD untersucht werden. Dies sollte auch bei reinen Familienhunden zumindest einmal geschehen, nicht zuletzt, damit man dem Züchter entsprechende Rückmeldung über den Gesundheitszu­stand seiner Nachzucht geben kann! Es gibt ein paar Erbkrankheiten, die beim Basenji häufiger als bei anderen Rassen vorkommen: dazu gehört der Pyruvatkinase-Mangel (eine Art der Blutarmut), Fanconi-Syndrom (eine Nierenerkrankung) und auch eine Neigung zu Darmentzündungen. Der deutsche Basenji-Klub ist allerdings recht rege in Erforschung und Bekämpfung rassebedingter Erkrankungen! 

Temperament / Aktivität

Die Basenjis gehören zu den primitiven Haushunden des tropischen Hackgürtels rund um die Erde, die zwar meist innerhalb menschlicher Siedlungen leben, sich aber selbst durchbringen müssen. Der Basenji aus dem Kongo wurde bisher als einziger Hund dieser Art als Rasse anerkannt. Die Eingeborenen schätzen und ehren ihn heute noch als unentbehrlichen Jagdgehilfen zum Vor­stehen und Stöbern und pflegen ihn mit entsprechender Sorgfalt. Er besitzt zudem eine hervorragende Nase. Auf jahrtausendealten ägyptischen Darstellungen ruht dieser Hund zu Füßen der Pharaonen. Im 19. Jh. brachten Afrikaforscher die ersten Basenjis nach England, wo die systematische Zucht begann. Der Basenji bellt nicht wie andere Hunde, sondern drückt Gemütsregungen durch kurzes Wuff, Grollen oder Jodeln aus. Außerdem ist er reinlich wie eine Katze und riecht nicht. Trotz dieser für einen Wohnungshund erfreulichen Eigenschaften kein Hund für jedermann. Barschheit macht ihn scheu, eigensinnig und unfolgsam. Der kluge, gelehrige, stets heitere, verspielte, doch unaufdringliche Hund braucht liebevolle, verständnisvolle Behandlung, um sich zu entfalten, da seine Gehorsamsbereitschaft gering, sein Jagdtrieb dafür umso ausgeprägter ist. Er braucht Bewegungsraum, viel Auslaufund Beschäftigung. 

Basenji - empfohlene Hundenamen

Männliche Hundenamen Weibliche Hundenamen
01 . Josch Mercy
02 . Crick Fledi
03 . Gomez Lesna
04 . Asko Dapira
05 . Amadur Mable
06 . Boto Komtess
07 . Garvin Chibala
08 . Herp Baldusa
09 . Basalt Nesta
10 . Fuchur Biddy

Hunde Leckerbissen

FCI-Nr.: 43/5.6    
Monatliche Futterkosten: ca. 25 € 
Lebenserwartung: ca. 10 Jahre 
Welpenpreis: 1000 € 
Zuchtclubs im VDH: 1. Basenji-Klub Deutschland v. 1977. 

Hunderasse 40-49 cm. 

Weitere Informationen

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